Integrierter Bericht 2016 - Qualität, die überzeugt!
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Sitzungen des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen, die für die DB AG von wesentlicher Bedeutung waren, eingebunden.

Der Aufsichtsrat trat im Berichtsjahr zu vier ordentlichen und zwei außerordentlichen Sitzungen sowie zu einer Strate­­giesitzung zusammen.

Kein Aufsichtsratsmitglied hat im Berichtsjahr an weniger als der Hälfte der Sitzungen in vollem Umfang teilgenom­­men. Im Berichtszeitraum wurden drei Beschlüsse auf der Grundlage schriftlicher Verfahren gefasst. Die Sitzungen des Aufsichtsrats der DB AG wurden durch Sitzungen des Präsidiums, des Personalausschusses und des Prüfungs- und Compliance-Ausschusses vorbereitet.

Schwerpunkte der Beratungen im Plenum bildeten die Umsatz-, Ergebnis- und Beschäftigungsentwicklung des Deutsche Bahn Konzerns (DB-Konzerns) sowie die wesentlichen Investitions- und Beteiligungsprojekte.

Der Aufsichtsrat befasste sich in seinen turnusmäßigen Sitzungen im Berichtszeitraum regelmäßig mit dem Fortschritt des Programms Zukunft Bahn, das auf eine nachhaltige Steigerung der Qualität und Leistungsfähigkeit des Bahnsystems abzielt, sowie mit dem Fortschritt und der Kosten­­entwicklung des Großprojekts Stuttgart 21/Wendlingen–Ulm und der Situation des Schienenpersonenfernverkehrs.

Der Aufsichtsrat hat in einer gesonderten Strategiesitzung die Strategie des DB-Konzerns sowie wesentlicher Geschäftsfelder beraten. Im Rahmen dieser Sitzung wurden die Weiterentwicklung der übergreifenden Konzernstrategie sowie die Markt- und Wett­­bewerbssituation großer Ge­­schäfts­­­­­felder intensiv diskutiert.

Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung im Mai 2016 stimmte der Aufsichtsrat der Verschmelzung der DB Mobility Logistics AG auf die DB AG und den damit verbundenen Veränderungen in der Struktur des DB-Konzerns zu. Die Verschmelzung der DB Mobility Logistics AG auf die DB AG wurde am 26. August 2016 mit bilanzieller Rückwirkung zum 1. Januar 2016 rechtlich vollzogen.

In einer weiteren außerordentlichen Sitzung hat der Auf­­sichtsrat sich ausführlich mit den Ergebnissen eines von ihm beauftragten Sondergutachtens zur Kosten- und Termin­situation des Projekts Stuttgart 21 befasst.

Der Aufsichtsrat ließ sich des Weiteren über wesentliche Einzelsachverhalte unterrichten und fasste die erforderlichen Beschlüsse. So hat der Aufsichtsrat zum Beispiel die möglichen Auswirkungen eines Brexit auf den DB-Konzern erörtert, sodass in der Folge die Überlegungen zu einer Kapitalbeteiligung Dritter an der in Großbritannien ansässigen DB Arriva beziehungsweise auch an DB Schenker zunächst zurückgestellt wurden.

Weiterhin hat der Aufsichtsrat im Dezember die Mittelfristplanung 2017 bis 2021 für den DB-Konzern beraten sowie dem Budget des DB-Konzerns für das Geschäftsjahr 2017 und der Investitionsplanung 2017 bis 2021 zugestimmt.

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