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Ereignisse 2016

Gewinn von Verkehrsverträgen

DB Arriva hat sich auch im Berichtsjahr europaweit an Ausschreibungen beteiligt.

 

 

 

Umfang in Mio. Zugkm

Gewonnene Verkehrsverträge (Schiene) 2016Laufzeit

p. a.

ins­gesamt 1)

 

Großbritannien

CrossCountry 2)

10/2016 – 10/2019

35,0

105,0

Großbritannien

London Overground

11/2016 – 05/2024

13,2

98,9

Niederlande

Limburg

12/2016 – 12/2031

6,8

102,8

Insgesamt 1)

 

55,0

306,7

1) Rundungsdifferenzen möglich.

2) Verlängerung des bestehenden Vertrags.

 

 

 

Umfang in Mio. Buskm

Gewonnene Verkehrsverträge (Bus) 2016Laufzeit

p. a.

ins­gesamt 1)

 

Niederlande

Limburg

12/2016 – 12/2031

24,3

365,1

Slowakei

Nitra (Region)

03/2016 – 02/2026

22,6

225,8

Großbritannien

London (20 Teilstrecken)

jeweils 5 Jahre

27,2

136,0

Dänemark

Movia A8 2)

01/2018 – 12/2019

20,6

41,1

Slowakei

Trnava (Region) 2)

06/2017 – 12/2020

11,6

40,6

Niederlande

ZOWADA

12/2016 – 12/2020

8,5

33,9

Polen

Warschau

12/2016 – 12/2024

4,0

32,0

Italien

DASEM in Turin

01/2017– 12/2019

7,9

23,8

Italien

SAF in Udine 2)

01/2017– 12/2017

20,4

20,4

Dänemark

Movia A14 (Route 600S)

12/2016 – 12/2022

3,3

19,8

Tschechien

Královéhradecký kraj (Region) 2)

01/2017– 12/2018

6,4

12,8

Italien

SAB in Bergamo 2)

01/2017– 12/2017

11,9

11,9

Großbritannien

London

(3 Teilstrecken) 2)

jeweils 2 Jahre

5,5

11,1

Italien

SIA und SAIA in Brescia 2)

01/2017– 12/2017

8,7

8,7

Dänemark

Sydtrafik 2 2)

07/2017 – 07/2018

3,8

3,8

Schweden

Halland 2)

06/2018 – 06/2020

2,8

5,7

Dänemark

Movia A4 2)

01/2018 – 12/2019

1,6

3,3

Italien

SAL in Lecco 2)

01/2017– 12/2017

2,5

2,5

Sonstige 3)

 

1– 10 Jahre

3,5

9,7

Insgesamt 1)

 

197,1

1.008,0

1) Rundungsdifferenzen möglich.
2) Verlängerung des bestehenden Vertrags.
3) Inklusive Verlängerungen des bestehenden Vertrags.

Ausbau des britischen Netzwerks

  • DB Arriva hat den Zuschlag für den Betrieb der Nahverkehrsbahn London Overground erhalten. Der Vertrag mit einem Volumen von rund 1,8 Mrd. € startete am 13. November 2016 und hat eine Laufzeit von siebeneinhalb Jahren mit einer zweijährigen Verlängerungsoption. DB Arriva hatte bisher LOROL zusammen mit einem Joint-Venture-Partner betrieben.
  • DB Arriva hat Anfang April 2016 den Betrieb der Verkehre des Northern-Rail-Franchise in Nordengland übernommen. Diese werden seitdem von der Arriva Rail North betrieben. Der bis März 2025 laufende Verkehrsvertrag hat ein Umsatzvolumen von rund 10 Mrd. €. Rund um die nordenglischen Städte bewegt Arriva Rail North mit über 5.000 Mitarbeitern und 333 Zügen derzeit rund 90 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Der Verkehrsvertrag ist verbunden mit einem Ausbau der Verkehre und umfangreichen Modernisierungen. So wird Arriva Rail North die angebotenen Leistungen in den kommenden drei Jahren um 12 % ausweiten, zahlreiche neue Verbindungen aufnehmen, in mehr als 280 neue Fahrzeuge investieren und die übrige Flotte komplett renovieren.
  • Im September 2016 wurden die bereits seit 2007 betriebenen Cross-Country-Verkehre auf dem größten britischen Schienenverkehrsnetz bis Oktober 2019 verlängert.

Ausbau des europäischen Netzwerks

  • DB Arriva hat in der niederländischen Provinz Limburg einen Verkehrsvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren und einem Umsatzvolumen von über 2,0 Mrd. € für Bus- und Schienenverkehre gewonnen. Bis 2026 sollen 226 neue emissionsfreie Busse und 36 Züge im Einsatz sein.
  • DB Arriva bietet eine neue Zugverbindung im Großraum Prag an. Das eigenwirtschaftlich betriebene Angebot hat sich seit dem Start gut entwickelt. Jeden Monat nutzen rund 10.000 Fahrgäste den Expresszug, mit steigender Tendenz.
  • DB Arriva hat neue Busverkehre in der polnischen Hauptstadt Warschau aufgenommen. Im April 2016 hatteDB Arriva den Zuschlag für einen Achtjahresvertrag erhalten. Für die neuen Verkehre wurden 130 Busfahrer eingestellt.
  • DB Arriva hat im Februar 2016 den Verkehrsvertrag für den Busverkehr in der Region Nitra in der Slowakei unterzeichnet. Der Verkehrsvertrag hat ein Laufzeit von zehn Jahren und ein Umsatzvolumen von rund 304 Mio. €.
  • Erweiterung von Fernverkehrslinien unter der Marke »Arriva Express« mit derzeit 58 Bussen. Insgesamt werden 21 Linien in ganz Europa betrieben.

Beteiligungen

  • Im Februar 2016 hat DB Arriva die ausstehenden 2,13 % der Anteile an der Alpetour Potovalna agencija, d.d., Slowenien, erworben und hält nunmehr 100 % der Anteile. Alpetour wird bereits seit Dezember 2015 in den DB-Konzern-Abschluss einbezogen.
  • Mitte 2016 hat DB Arriva die Busgesellschaft SAVDA Autoservizi Valle d’Aosta S.p.A., Aostatal/Italien, vollständig erworben. Die Gesellschaft betreibt knapp die Hälfte des Busverkehrs in der Region und bietet auch Busvermietungen und Fernbusverkehre. Die Gesellschaft wird seit Juli 2016 in den DB-Konzern-Abschluss einbezogen.
  • Im Oktober 2016 hat DB Arriva 100 % der Anteile an der Busgesellschaft CSAD MHD Kladno a.s., Kladno/Tschechien, erworben. Die Unternehmensgruppe betreibt Verkehre in Westtschechien und wird seit November 2016 in den DB-Konzern-Abschluss einbezogen. Durch die Übernahme steigert DB Arriva den Marktanteil in Tschechien auf 20 %.
  • Im Oktober 2016 erwarb DB Arriva 100 % der Anteile an Autos Carballo, S.L, Paseo de la Estacion/Spanien. Die Gesellschaft betreibt Busverkehre in Nordspanien und wird seit Dezember 2016 in den DB-Konzern-Abschluss einbezogen.

Zusätzliche umweltfreundliche Busse

  • 450 Hybridbusse fahren in Großbritannien. Zusätzlich hat DB Arriva im Berichtsjahr damit begonnen, in Großbritannien ältere Dieselbusse umweltfreundlicher zu machen. Die Technologie, die an zwei Euro-3-Bussen in London getestet wird, funktioniert, indem sie die alte Diesel-Einheit durch eine neue Diesel-Elektro-Hybrid-Einheit ersetzt. Das Retrofit-Hybridpaket soll die Lebensdauer älterer Busse verlängern und gleichzeitig die Emissionen senken.
  • In den Niederlanden betreibt DB Arriva CO2-freie elektrische Züge mit Strom aus Windenergie. Die Flotte von DB Arriva in Tschechien, Schweden, Italien, den Niederlanden, Dänemark, der Slowakei und Großbritannien umfasst mehr als 280 mit Erdgas in komprimierter oder verflüssigter Form betriebene Busse. Biodiesel wird verwendet, um Busse in anderen Ländern, darunter Schweden und Portugal, zu betreiben. Darüber hinaus wurden 19 Elektrobusse in den Niederlanden und zwei in Tschechien sowie 32 zusätzliche Gasbusse, unter anderem in Tschechien und Dänemark, in die DB-Arriva-Flotte eingeführt.
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