Integrierter Bericht 2016 - Qualität, die überzeugt!
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Entwicklung im Berichtsjahr

  • Steigende Absatzmenge in der Traktionsenergie – Neukundengewinne bei stationären Energien.
  • Geringere Energiepreise führen zu Umsatzrückgang.
  • Optimierungen im Energiebezug und positive Einmaleffekte.

 

 

 

Veränderung

 

DB Netze Energie20162015

absolut

%

2014
 

Versorgungssicherheit in %

99,99 1) 

99,99 1)

99,99

Kundenzufriedenheit in ZI

80

78

78

Kundenzufriedenheit Bahnstrom und Diesel in ZI

80

78

77

Kundenzufriedenheit Strom und Gas Plus (konzerninterne Kunden) in ZI

79

77

76

Kundenzufriedenheit Strom und Gas Plus (konzernexterne Kunden) in ZI

82

83

80

Traktionsstrom (16,7 Hz und Gleichstrom) in GWh

8.902

8.644

+258

+3,0

9.887

Durchleitung Traktionsenergie (16,7 Hz) in GWh

1.419

1.181

+238

+20,2

116

Stationäre Energien (50 Hz und 16,7 Hz) in GWh

17.589

14.865

+2.724

+18,3

11.487

Dieselkraftstoff in Mio. l

433,7

427,1

+6,6

+1,5

436,7

 

Gesamtumsatz in Mio. €

2.779

2.812

–33

–1,2

2.797

Außenumsatz in Mio. €

1.194

1.128

+66

+5,9

1.073

EBITDA bereinigt in Mio. €

197

133

+64

+48,1

123

EBIT bereinigt in Mio. €

126

66

+60

+90,9

55

ROCE in %

14,3

7,0

5,9

Capital Employed per 31.12. in Mio. €

878

937

–59

–6,3

938

Netto-Finanzschulden per 31.12. in Mio. €

390

254

+136

+53,5

226

Tilgungsdeckung 2) in %

32,9

27,9

24,1

Brutto-Investitionen in Mio. €

174

167

+7

+4,2

169

Netto-Investitionen in Mio. €

52

68

–16

–23,5

76

 

Mitarbeiter per 31.12. in VZP

1.736

1.726

+10

+0,6

1.770

Mitarbeiterzufriedenheit in ZI

3,8

3,8

Frauenanteil in Deutschland per 31.12. in %

13,3

13,2

12,9

Anteil erneuerbarer Energien am Bahnstrommix in % 42,0 42,0 39,6

1) Vorläufige ungerundete Werte.
2) Methodenänderung mit rückwirkender Anpassung für 2015.

Die exzellente Versorgungssicherheit konnte weiter beibehalten werden.

[F2«15/18» G4-PR5Für die Erfassung der Kundenzufriedenheit werden jährlich rund 230 Kunden befragt. Die Zufriedenheit verbesserte sich auf hohem Niveau. Die Qualität der Beratung und die Informationen über das Leistungsangebot im Bereich Energielieferung wurden besser wahrgenommen als im Vorjahr.F2«15/18»]

    Maßnahmen 2016

    • Testphase der neuen Bahnstrom Box zur Energiezählung, Daten- übertragung sowie Orts- bestimmung mit GPS erfolgreich abgeschlossen.
    • Einführung des webbasierten Kundenportals Mein DB Energie Manager zur Analyse von Energiedaten in Echtzeit.

    Der Absatz von Traktionsstrom stieg. Im Güter- und Regionalverkehr war der Anstieg konzernexterner Kunden infolge von intramodalen Verlagerungen überdurchschnittlich. Auch die Nachfrage von DB Fernverkehr lag spürbar über dem Vorjahresniveau. Der Wegfall von Effekten im Zusammenhang mit Unwettern sowie Streiks der GDL im Vorjahr wirkte übergreifend positiv.

    Die für konzernexterne Kunden durchgeleiteten Traktionsstrommengen stiegen infolge des zunehmenden Preiswettbewerbs seit der Öffnung des Bahnstromnetzes.

    Der Bereich der stationären Energien ist stark durch die Entwicklung konzernexterner Nachfrage geprägt, die weiter deutlich stieg. Neben einem deutlichen Zuwachs im Industriekundenbereich waren weiterhin Portfoliooptimierungen von Bedeutung.

    Der Anstieg der Nachfrage nach Dieselkraftstoffen wurde vor allem durch konzernexterne Kunden getrieben. Zusätzlich positiv zeigte sich der konzerninterne Nachfragezuwachs im Busgeschäft sowie im Schienenpersonennahverkehr infolge des Wegfalls der Streikeffekte aus dem Vorjahr.

    Trotz steigender Absatzmengen entwickelte sich der Umsatz rückläufig. Konzernintern sank der Umsatz aufgrund der Entwicklung der Primärenergiepreise für Strom- und Dieselprodukte. Teilweise kompensierend wirkte der Nachfrageanstieg konzernexterner Kunden im Bereich stationäre Energien und Traktionsenergie.

    Die sonstigen betrieblichen Erträge (+10,9 %) stiegen aufgrund von Einmaleffekten aus Rückstellungen für die Stilllegung und Entsorgung des GKN. Zudem machte sich die Auflösung von Rückstellungen für Kraftwerksabrechnungen und Energieumlagen bemerkbar.

    Der Materialaufwand (–3,9 %) ging infolge des rückläufigen Preisniveaus auf den Primärenergiemärkten sowie durch Einsparungen aus den Kraftwerksverträgen Mannheim und GKN verbunden mit positiven Effekten aus der Endabrechnung für das Vorjahr zurück. Gegenläufig wirkten absatzbedingt höhere Bezugsmengen für Strom und Diesel sowie der Anstieg der Instandhaltungsaufwendungen.

    Der Personalaufwand (+0,8 %) erhöhte sich tarifbedingt leicht.

    Der sonstige betriebliche Aufwand (+9,6 %) stieg vor allem aufgrund erhöhter Aufwendungen für die Weiterentwicklung der IT-Systeme im Zusammenhang mit regulatorischen Anforderungen.

    Der Anstieg der Abschreibungen (+5,7 %) resultierte aus außerplanmäßigen Abschreibungen und Nutzungsdauerverkürzungen im Sachanlagevermögen unter anderem infolge von Schadensfällen an Umrichtern.

    Insgesamt resultierte trotz gesunkener Erträge aus dem deutlichen Rückgang der Aufwendungen für Energiebezug ein spürbarer Anstieg der operativen Ergebnisgrößen.

    Die positiven Effekte aus dem verbesserten operativen Ergebnis führten verstärkt durch ein geringeres Capital Employed zu einem deutlich verbesserten ROCE. Im Rückgang des Capital Employed machten sich neben Stichtagseffekten aus den KFK-Regelungen auch die niedrigeren Netto-Investitionen bemerkbar.

    Getragen von dem ergebnisbedingt gestiegenen operativen Cashflow verbesserte sich auch die Tilgungsdeckung spürbar. Dämpfend wirkte der deutliche Anstieg der Netto- Finanzschulden.

    Die Entwicklung der Netto-Finanzschulden wurde geprägt durch die KFK-Regelungen.

    Der Anstieg der Brutto-Investitionen spiegelt die – verbunden mit höheren Investitionszuschüssen aus der LuFV II – verstärkten Investitionen in den Erhalt und die technische Weiterentwicklung des Bestandsnetzes wider. Die Netto-Investitionen gingen entsprechend zurück.

    Die Zahl der Mitarbeiter und der Frauenanteil blieben annähernd unverändert.

    Stabil zeigte sich auch die Mitarbeiterzufriedenheit.

    Maßnahmen 2016

    • Selbstmeldeprozesse zur Förderung der Eigeninitiative bezüglich Weiterentwicklung und Mitgestaltung eingeführt.
    • Qualifizierungsprogramm ProExpert für Fachexperten ausgerollt.

    Der Anteil erneuerbarer Energien am Bahnstrommix war unverändert auf hohem Niveau.

    Maßnahmen 2016

    • Energiemanagement und -audits für die Energieeffizienzrichtlinie bei DB-Gesellschaften begleitet.
    • Projekt Green Maintenance Instandhaltungswerke zur Reduktion der stationären Energieverbräuche in den DB Cargo-Produktionszentren.
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