Integrierter Bericht 2016 - Qualität, die überzeugt!
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Entwicklung im Berichtsjahr

  • Nachfragesteigerung bei konzernexternen Bahnen.
  • Ausbau der Vermietung von Flächen.
  • Belastungen durch höhere Aufwendungen im Rahmen von Zukunft Bahn.

DB Netze Personenbahnhöfe

2016

2015

Verände­rung

 


2014

absolut

%

Anzahl Personenbahnhöfe

5.367

5.382

15

0,3

5.383

Stationshalte in Mio.

149,4

147,8

+1,6

+1,1

145,4

davon konzernexterne Bahnen

35,3

31,4

+3,9

+12,4

28,5

Anlagenqualität 1), 2) in Schulnote

2,92

2,94

3,00

Kundenzufriedenheit Verkehrsstation (Reisende/Besucher) in ZI

69

69

69

Kundenzufriedenheit Verkehrsstation (EVU und Aufgabenträger) in ZI

62

65

65

Kundenzufriedenheit Mieter in ZI

78

77

77

Gesamtumsatz in Mio.

1.233

1.199

+34

+2,8

1.172

davon Stationserlöse in Mio.

831

807

+24

+3,0

782

davon Vermietung und Verpachtung in Mio.

377

370

+7

+1,9

362

Außenumsatz in Mio.

519

480

+39

+8,1

464

EBITDA bereinigt in Mio.

359

391

32

8,2

375

EBIT bereinigt in Mio.

221

254

33

13,0

240

ROCE in %

7,9

9,0

8,4

Capital Employed per 31.12. in Mio.

2.777

2.811

34

1,2

2.861

Netto-Finanzschulden per 31.12. in Mio.

1.257

1.294

37

2,9

1.352

Tilgungsdeckung 3) in %

22,0

25,0

23,1

Brutto-Investitionen in Mio.

584

533

+51

+9,6

559

Netto-Investitionen in Mio.

117

88

+29

+33,0

129

Mitarbeiter per 31.12. in VZP

5.093

4.982

+111

+2,2

4.867

Mitarbeiterzufriedenheit in ZI

3,7

3,7

Frauenanteil in Deutschland per 31.12. in %

47,3

47,6

47,7

Absoluter Primärenergieverbrauch (Bahnhöfe) im Vergleich zu 2010 in %

16,8

16,6

11,1

1) Vorläufige Werte.
2) Methodenänderung ab 2015.
3) Methodenänderung mit rückwirkender Anpassung für 2015.

Die Zahl der Stationshalte ist angestiegen. Dies resultierte im Wesentlichen aus Taktverdichtungen im Regionalverkehr. Zudem kam es zu Nachfrageverschiebungen von konzerninternen zu konzernexternen Kunden infolge von Ausschreibungsverlusten.

Die Bewertung Anlagenqualität (BAQ) wird örtlich erhoben und in einem detaillierten Berechnungs- und Gewichtungsalgorithmus gemäß den Vorgaben der LuFV II ermittelt. Das gute Niveau der Anlagenqualität konnte leicht verbessert werden.

G4-PR5Für die Erfassung der Kundenzufriedenheit werden jährlich rund 29.000 Fahrgäste in zwei Wellen zu ihrer Zufriedenheit mit den Bahnhöfen sowie jährlich rund 60 Mieter und rund 90 Aufgabenträger zu ihrer Zufriedenheit befragt. Die Zufriedenheitswerte entwickelten sich differenziert. Der Rückgang der Kundenzufriedenheit bei EVU und Aufgabenträgern ist vor allem auf die geringere Zufriedenheit von Aufgabenträgern in den Bereichen Ausstattung und Zustand von Bahnhöfen, Informationen zum Fahrplan und Eisenbahnbetrieb zurückzuführen.

Maßnahmen 2016

  • Einsatz von Bodycams für die Sicherheitskräfte an drei Berliner Bahnhöfen.
  • App DB Bahnhof live ermöglicht mobilen Zugang zu 5.400 Bahnhöfen deutschlandweit.

Der Umsatzanstieg ist auf mengen- und preisbedingt höhere Stationserlöse sowie gestiegene Erlöse aus Vermietung und Verpachtung zurückzuführen. In der Außenumsatzentwicklung spiegelt sich der wachsende Marktanteil konzernexterner Bahnen wider.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (–8,2 %) sanken maßgeblich infolge des Wegfalls eines Einmaleffekts aus Schadenersatzleistungen im Vorjahr.

Der Materialaufwand (+6,6 %) stieg infolge von Aufwendungen für Zukunft-Bahn-Maßnahmen wie zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen, Reinigung und Sicherheitsleistungen. Gegenläufig wirkten geringere Energieaufwendungen infolge von Einsparungsmaßnahmen positiv.

Der Personalaufwand (+4,8 %) stieg tarifbedingt und infolge des höheren Personalbestands.

Die Abschreibungen lagen auf Vorjahresniveau (+0,2 %).

Insgesamt konnten die höheren Erträge die Aufwandssteigerungen nicht kompensieren, sodass sich die operativen Ergebnisgrößen verschlechterten.

Die EBIT-Entwicklung führte trotz des gesunkenen Capital Employed zu einem spürbaren Rückgang des ROCE. Für das reduzierte Capital Employed war das geringere Anlagevermögen maßgeblich.

Die Netto-Finanzschulden sind im Wesentlichen infolge von Working-Capital-Effekten zurückgegangen.

Unter anderem der ergebnisbedingt geringere operative Cashflow wirkte sich negativ auf die Tilgungsdeckung aus.

Die Investitionen nahmen infolge von Projekten aus Zukunft Bahn sowie Stuttgart 21 deutlich zu.

Die Zahl der Mitarbeiter ist aufgrund der Einführung von Knotenkoordinatoren an verkehrsreichen Bahnhöfen, der Ausweitung der Serviceleistungen für mobilitätseingeschränkte Reisende und eines Personalaufbaus bei der neu gegründeten Gesellschaft Station Food gestiegen.

Die Mitarbeiterzufriedenheit ist infolge der Stabilität des zentralen Handlungsfelds »Kommunikation, Information und Einbindung« unverändert.

Der Frauenanteil hat sich nur geringfügig verändert.

Maßnahmen 2016

  • Studie zur Kurzpausenintervention mit Virtual-Reality-Brillen, um zu überprüfen, ob diese eine Wirkung erzielen und das Wohl­befinden am Arbeitsplatz erhöhen.
  • Im Rahmen des Formats »Vorstand im Dialog« berichtete der Vorstand den Mitarbeitern vor Ort direkt zu aktuellen stra­tegischen Projekten.

Mit der weiteren Reduzierung des Primärenergieverbrauchs der Bahnhöfe zum Beispiel durch den Einsatz energiesparender Technologien setzte sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort.

Maßnahmen 2016

  • Eröffnung des zweiten klima­neutra­­len Bahnhofs in der Lutherstadt Wittenberg.
  • Grüne Wartewelten mit einer vertikalen Wand aus echtem Moos senken den CO₂-Gehalt in der Luft.
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