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Entwicklungen beim Projekt Stuttgart–Ulm

[F5«6/15» Für den Projektteil Stuttgart 21 wurde im Berichtsjahr eine umfassende Kostenbewertung und -prognose vorgenommen. Im Ergebnis wurde die Einhaltung des Finanzierungsrahmens in Höhe von 6,526 Mrd. € bestätigt, zur Erreichung des Gesamtwertumfangs besteht jedoch ein Gegensteuerungsbedarf von gut 0,5 Mrd. €. Auch in Bezug auf den Inbetriebnahmetermin sind Gegensteuerungsmaßnahmen notwendig. F5«6/15»]

Für den neuen Hauptbahnhof wurde im ersten Bauabschnitt mit dem Betonieren der Bodenplatte begonnen. Für den Teil Neubaustrecke wurde im Flughafenbereich der Planfeststellungsbeschluss erteilt. Mit über 23 km ist mehr als ein Drittel des erforderlichen Tunnelumfangs für Stuttgart 21 vorangetrieben und ausgehoben.

[F5«7/15» Für die Neubaustrecke Wendlingen – Ulm sind sämtliche Rohbauarbeiten vergeben. Mehr als die Hälfte der erforderlichen Tunnel sind bereits vorgetrieben und ausgehoben. Ein Meilenstein im Berichtsjahr war dabei die Herstellung der Tunnelverbindung zwischen Ulm und der Albhochfläche. F5«7/15»]

Im Hinblick auf die Mehrkosten oberhalb von 4.526 Mio. € hat der DB-Konzern am 23. Dezember 2016 Klage vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart gegen die Projektpartner erhoben. Die Klage ist auf das Vereinbaren zusätzlicher Finanzierungsbeiträge gerichtet.

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