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Neues Klimaschutzziel bezieht weitere Treibhausgase ein

Im Berichtsjahr haben wir unser Klimaschutzziel weiterentwickelt und erhöht. Bis 2020 wollen wir nun eine Reduktion der spezifischen CO2-Emissionen unserer Transporteure weltweit um 30 % im Vergleich zu 2006 erreichen. Das ursprüngliche Ziel einer Reduktion um 20 % hatten wir bereits im Vorjahr und damit sechs Jahre früher als geplant erreicht. Wesentliche Treiber für die Verbesserung sind unter anderem die kontinuierliche Erhöhung der Energieeffizienz bei unseren Transporten und der Ausbau des Einsatzes erneuerbarer Energien im Schienenverkehr in Deutschland.

Herausforderungen durch Klimawandel

  • Analysen zeigen, dass witterungsbedingte Störungen durch Vegetation bei Extremwetterereignissen zu hohen Schäden führen.
  • Wir identifizieren Büsche und Bäume, die Gefahr laufen, ins Gleis zu fallen.
  • Wir gehen über die gesetzliche Verkehrssicherungspflicht hinaus.
  • Herausforderung ist, einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten und gleichzeitig allen Anforderungen des Naturschutzes gerecht zu werden.

Gleichzeitig gestalten wir das Ziel auch aufgrund internationaler Anforderungen anspruchsvoller, indem wir nicht mehr nur die CO2-Emissionen, sondern auch weitere Emissionen berücksichtigen, die einen Treibhauseffekt begünstigen. Daher beziehen wir zukünftig neben CO2 auch die nach dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol zu berücksichtigenden, für uns relevanten klimawirksamen Gase Methan und Lachgas (Distickstoffmonoxid) in die Berechnung des Klimaschutzziels, unseres ökologischen Fußabdrucks und der spezifischen Emissionen mit ein. Diese Gase werden CO2-Äquivalente (CO2) genannte, da sie in CO2 umgerechnet werden. Die Werte für die Zielerreichung im Klimaschutz berechnen wir auf Grundlage von Energieverbräuchen, den entsprechenden Emissionsfaktoren sowie der Leistungsdaten.

Im Berichtsjahr haben wir die spezifischen CO2-Emissionen unserer weltweiten Transporte im Vergleich zu 2006 weiter reduziert und werden damit unseren Ansprüchen im Klimaschutz gerecht. Mit Bezug auf das Jahr 1990, die Basis unseres ersten Klimaschutzprogramms, haben wir im Schienenverkehr in Deutschland eine Minderung um über 62 % erreicht.

Die Reduktion im Berichtsjahr ist vor allem auf Effizienzverbesserungen beim Schiffs- und Luftverkehr durch den Einsatz moderner Fahrzeuge zurückzuführen.

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