Integrierter Bericht 2016 - Qualität, die überzeugt!
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Strategische Personalplanung sichert Personalbedarf

Seit einigen Jahren stellt uns die demografische Entwicklung in Verbindung mit einer heterogenen Auftragssituation vor differenzierte interne wie externe personalpolitische Herausforderungen. Hierauf reagiert das Personalmanagement des DB-Konzerns aktiv, um die Personalbedarfsdeckung sicherzustellen.

Im Rahmen unseres strategischen HR-2020-Programms Strategische Personalplanung haben wir uns zum Ziel gesetzt, über zukunftsgerichtete Planungsinstrumente und Berichte kurz-, mittel- und langfristige Handlungsbedarfe in allen Geschäftsfeldern und Tätigkeitsgruppen sichtbar zu machen. Gegensteuerungsmaßnahmen werden in Zusammenarbeit mit den zentralen und dezentralen Personalbereichen entwickelt. Eine wichtige zentrale Funktion ist der Konzernarbeitsmarkt, über den wir effiziente Personaltransfers auf dem konzerninternen Arbeitsmarkt sicherstellen und beschäftigungsfördernde Maßnahmen steuern.

Mit der Strategischen Personalplanung (SPP) haben wir ein etabliertes strategisches Instrument zur Bewältigung der beschriebenen personalpolitischen Herausforderungen, das uns einen einheitlichen und systematisierten Blick in die Zehnjahreszukunft hinsichtlich Personalunterdeckungen und -überdeckungen verschafft. Dabei können wir die Auswirkungen von mittel- und langfristigen Trends, wie zum Beispiel demografische Entwicklungen und sich daraus ergebende Risiken, analysieren und verschiedene Handlungsoptionen betrachten. So machen wir die Auswirkungen von strategischen Entscheidungen deutlich und bewerten die Wirkung langfristiger Maßnahmen.

[F4«15/39» Mit dem neu entwickelten »SPP-Schnellboot« verstärken wir mit einem schnellen Blick auf das gesamte Geschäftsfeld unseren strategischen Fokus und gewinnen in unserer SPP an Agilität. Zudem rücken wir zunehmend die perspektivische Berücksichtigung von sich verändernden Tätigkeiten vor dem Hintergrund der Digitalisierung in den Fokus. F4«15/39»]

Darüber hinaus prüfen wir auch unsere weiteren Instrumente einschließlich des Personalberichtswesens stetig auf Aktualität und Weiterentwicklungspotenzial und setzen dieses entsprechend um. Beispielsweise haben wir 2016 eine systemseitige Bestandsprognose eingeführt, um unseren bestehenden systemseitigen Abgleich von Personalbedarf und Personalbestand weiter auszubauen und somit noch reaktionsfähiger zu sein. Zurzeit arbeiten wir an einer Ergänzung unseres Berichtswesens um Analysen aus dem Themenfeld Predictive Analytics.

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