Integrierter Bericht 2016 - Qualität, die überzeugt!
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Erwartete Finanzlage

 

Voraussichtliche Entwicklung in Mrd. €

2016

2017

 

Fälligkeiten

2,3

2,1

Anleiheemissionen

2,1

< 2,0

Flüssige Mittel per 31.12.

4,5

~3,5

Netto-Finanzschulden per 31.12.

17,6

< 19,0

Ein effizientes Liquiditätsmanagement hat auch im Geschäftsjahr 2017 eine hohe Priorität für uns. Wir konzentrieren uns darauf, den Mittelfluss aus der betrieblichen Tätigkeit kontinuierlich zu prognostizieren, da dieser die Hauptquelle für liquide Mittel darstellt. Die Liquiditätsprognose erfolgt monatsweise rollierend anhand eines Liquiditätsplans für zwölf Monate. Im Geschäftsjahr 2017 haben wir fällig werdende Finanzverbindlichkeiten (ohne Commercial Paper und kurzfristige Bankverbindlichkeiten) in Höhe von rund 2,1 Mrd. € zu tilgen. Der Finanzmittelbedarf wird durch die Emission von öffentlichen und nicht öffentlichen Anleihen gedeckt. Emissionsbegleitend sind Roadshows in Europa und Asien geplant.

Wir gehen davon aus, dass sich durch die Finanzierungsmaßnahmen die Struktur der Passivseite der Bilanz in Bezug auf den Anteil des kurz- und langfristigen Fremdkapitals nicht wesentlich verändern wird, da die Maßnahmen überwiegend der Refinanzierung von auslaufenden Finanzschulden dienen.

Für unsere Kapitalmarktaktivitäten verfügen wir un- verändert über einen angemessenen Finanzierungsspielraum aus unserem Debt-Issuance- und unserem Commercial-Paper-Programm. Die garantierten Kreditfazilitäten dienen als Rückfallebene im Fall der Störung des Kapitalmarktzugangs. Die kurz- und mittelfristige Liquiditätsversorgung ist auch im Geschäftsjahr 2017 sichergestellt.

Die Brutto-Investitionen werden auch im Geschäftsjahr 2017 zum überwiegenden Teil durch Investitionszuschüsse abgedeckt. Die vom DB-Konzern zu finanzierenden Netto-Investitionen werden sich im Geschäftsjahr 2017 weiterhin auf hohem Niveau bewegen.

Der Eigentümer der DB AG hat sich im Berichtsjahr entschlossen, die DB AG im Geschäftsjahr 2017 durch eine Kapitalerhöhung um 1 Mrd. zu unterstützen, wovon 0,5 Mrd. einer zusätzlichen Freigabe durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags bedürfen. Zudem soll die geplante Dividendenzahlung im Geschäftsjahr 2017 um 350 Mio. reduziert werden.

Der DB-Konzern geht allerdings davon aus, die Netto-Investitionen sowie die Dividendenzahlung an den Bund nicht vollständig aus der Innenfinanzierung und der Kapitalerhöhung abdecken zu können. Daher werden die Netto-Finanzschulden per 31. Dezember 2017 voraussichtlich über dem Niveau des Berichtsjahresendes liegen.

Unsere M&A-Aktivitäten werden wir im Geschäftsjahr 2017 selektiv und fokussiert fortführen. Wir erwarten hieraus im Geschäftsjahr 2017 keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanzlage.

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