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Finanzmärkte

Die Entwicklung der Finanzmärkte bleibt von hoher Unsicherheit geprägt. So führen der noch nicht bekannte Ablauf des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union, die zukünftige US-Wirtschaftspolitik, die globale Notenbankpolitik und die wirtschaftliche Entwicklung Chinas zu einer weiterhin hohen Volatilität der Märkte.

Die Anleihemärkte spielen in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle, da dieses Marktsegment durch die steigende Nachfrage nach sicheren Anlagen hohe Preisnotierungen zur Folge hatte. Darüber hinaus erfuhren Anleihen durch die Offenmarktinterventionen der EZB weiteren Preisauftrieb. Aufgrund der hohen Notierungen sind weitere starke Kursgewinne eher unwahrscheinlich, eine grundsätzliche Kehrtwende der bisherigen Entwicklung aber ebenso. Annahmegemäß verbleiben die Rahmenbedingungen bis auf Weiteres sehr günstig für Anleiheemittenten. Die sich voraussichtlich fortsetzende Zinswende in den USA dürfte dennoch dazu führen, dass Negativzinsen der Vergangenheit angehören. Darüber hinaus werden auch steigende Inflationserwartungen zu einem moderaten Anstieg der Zinsen beitragen.

Neben den genannten Entwicklungen beeinflusst die erwartete Leitzinserhöhung in den USA auch den Devisenmarkt und die Entwicklung des Euros. Dieser wird voraussichtlich moderat und temporär gegenüber dem US-Dollar abgewertet. Eine Parität zwischen beiden Währungen ist dabei nicht auszuschließen.

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