Integrierter Bericht 2017 – Auf in eine neue Zeit!
Weiter gedacht – um...
die Wettbewerbsfähigkeit unseres Kerngeschäfts zu erhöhen,
unsere Zukunftsfähigkeit sicherzustellen und
Wachstumschancen zu realisieren.

Wir stellen uns den zentralen Fragen der
Mobilität und Logistik von Morgen

»Was macht die Schiene von morgen zukunftsfähig?«

Was macht die Schiene von
Morgen zukunftsfähig?

Digitalisierung bietet für die Schiene eine Chance auf einen noch nie dagewesenen Entwicklungsschub
Die rasante Entwicklung digitaler Technologien eröffnet grundlegend neue Möglichkeiten, die Eisenbahn fit für die Zukunft zu machen. Unser Programm »Digitale Schiene Deutschland« steht dafür, diese Chancen konsequent zu nutzen. Das Ziel: mehr Leistung, mehr Qualität, mehr Effizienz.

mehr erfahren
»Wie wird eine Stadt zur Smart City?«

Wie wird eine Stadt
zur Smart City?

Wie sieht die Stadt von morgen aus
Mit Smart Cities entwickeln wir neue Konzepte zu den Themen innerstädtische Mobilität (Smart Bike, On-Demand-Mobilität), Logistik (Cargo-Bikes, SmartLocker) und Bahnhöfe als Anziehungspunkte (Erhöhung der Aufenthaltsqualität, Entwicklung neuer Nutzungskonzepte wie zum Beispiel Coworking-Spaces). Übergreifend wird als Grundlage für ein optimales Angebot eine Datenplattform für die Vernetzung der Angebote entwickelt.

mehr erfahren
»Wie gestalten wir individuelle und vernetzte Mobilitätslösungen?«

Wie gestalten wir individuelle und vernetzte Mobilitätslösungen?

Moderne, flexible und individuelle Mobilitätslösungen
Mobilität für alle flexibel zugänglich machen – überall, zu jeder Zeit, egal ob in Metropolen oder auf dem Land, und zwar ohne eigenes Auto –, das ist das Ziel von ioki. Die Marke bündelt On-Demand-Services, Mobility Analytics und autonomes Fahren unter einem Dach. ioki bietet aufeinander abgestimmte Systembausteine an – von Plattform und App über fahrerbasierte und autonome Fahrzeugkonzepte bis hin zu Verkehrsraumanalysen, die jeweils flexibel und individuell zusammengestellt werden können.

mehr erfahren
»Wie nutzen wir vernetztes und autonomes Fahren in Zukunft für den Transport?«

Wie nutzen wir vernetztes und autonomes Fahren in Zukunft für den Transport?

Autonomes und vernetztes Fahren wird den Straßengüterverkehr grundlegend verändern
Das Programm bewertet Auswirkungen des (teil-)automatisierten Fahrens für die Wertschöpfung in der Logistik und treibt relevante Aspekte voran.

mehr erfahren

Was macht die Schiene von
Morgen zukunftsfähig?

Digitalisierung bietet für die Schiene eine Chance auf einen noch nie da gewesenen Entwicklungsschub
Die rasante Entwicklung digitaler Technologien eröffnet grundlegend neue Möglichkeiten, die Eisenbahn fit für die Zukunft zu machen. Unser Programm »Digitale Schiene Deutschland« steht dafür, diese Chancen konsequent zu nutzen. Das Ziel: mehr Leistung, mehr Qualität, mehr Effizienz.

Bis zu
0
Prozent mehr Kapazität im deutschen Schienennetz.

Umsetzung digitaler Entwicklungen für die Schieneninfrastruktur
Das European Train Control System (ETCS) ist das Herzstück der Digitalen Schiene Deutschland. Der neue Technikstandard im Schienennetz sorgt für einen noch besseren Bahnbetrieb und für Interoperabilität über Grenzen hinweg. ETCS ist die Basis für viele Zukunftstechnologien und bietet der Bahnindustrie große Markt potenziale rund um den Globus. In Verbindung mit digitalen Stellwerken, die deutlich weniger Verkabelung und Instandhaltungskosten benötigen als die aktuell 100 verschiedenen Bautypen, entsteht die Grundlage für einen deutlich effizienteren Bahnbetrieb mit einem Plus an Qualität, Verlässlichkeit und Pünktlichkeit.

Icon Zuverlässingkeit
Icon Kapazität
Icon Effizienz

Höhere Zuverlässigkeit
Ferndiagnosesysteme und innovative Systeme zur Hinderniserkennung lassen Züge zuverlässiger und pünktlicher fahren und führen zu weniger Ausfällen.
Dauerhafte Verbesserung der Qualität des Bahnbetriebs.

Höhere Kapazität
Einheitliches digitales System bietet bis zu 20% mehr Kapazität im Netz.
Digitalisierte Planungs- und Dispositionsprozesse sowie intelligente Steuerungstechnik ermöglichen eine dichtere Zugfolge und damit eine optimale Ausnutzung der Schieneninfrastruktur.

Höhere Effizienz
Flächendeckende Einführung standardisierter Systeme wie ETCS und digitaler Stellwerke senkt Kosten.
Entfall von Außenanlagen wie Signalen und Verringerung der Anzahl an Stellwerken macht Bahnbetrieb wirtschaftlicher.

Chance für Deutschland
Mit der Digitalen Schiene Deutschland entsteht eine der modernsten Infrastrukturen – ein Investitionsprojekt dieser Dimension stärkt den Innovations- und Industriestandort Deutschland. Die Industrie gewinnt einen technologischen Vorsprung, attraktive Arbeitsplätze entstehen, Knowhow und Technik können für den Export und die Stärkung Deutschlands im internationalen Wettbewerb genutzt werden. Die Gestaltung und Umsetzung ist eine gemeinsame Aufgabe der gesamten Branche sowie der Politik. Zu den Kernelementen ETCS und digitale Stellwerke lässt der Bund derzeit eine Machbarkeitsstudie erstellen. Bahnen, Industrie, Aufgabenträger und Fachöffentlichkeit sind in die Diskussion eingebunden und werden den Prozess aktiv begleiten.

Besser für die Umwelt
Mehr Verkehr auf der Schiene ist gut für die Umwelt. Die Digitale Schiene Deutschland baut diesen Vorteil noch weiter aus – der Betrieb wird flüssiger. Stop-and-go verschwendet Energie, insbesondere bei schweren Güterzügen. Und durch zusätzliche Ressourcen auf der Schiene werden die Schadstoffemissionen weiter reduziert.

Umsetzung digitaler Entwicklungen bei Fahrzeugen
Um die neuen Möglichkeiten einer digitalen Schieneninfrastruktur auszuschöpfen, müssen auch die Fahrzeuge mit entsprechenden Bordgeräten ausgestattet werden. Darüber hinaus können durch die Ausstattung von Fahrzeugen mit intelligenter Sensorik für Objekterkennung, die Verwendung neuer Ortungstechnologien und die Einbettung in eine leistungsfähige Mobilfunkumgebung weitere Vorteile realisiert werden. So wird zum Beispiel das Fahren in engeren Abständen und zukünftig auch vollautomatisiertes Fahren möglich. Wichtig ist, Infrastruktur und Fahrzeuge synchron mit digitaler Technik auszustatten, um die Vorteile optimal nutzen zu können.

Wie wird eine Stadt
zur Smart City

Wie sieht die Stadt von morgen aus?
Mit Smart Cities entwickeln wir neue Konzepte zu den Themen innerstädtische Mobilität (Smart Bike, On-Demand-Mobilität), Logistik (Cargo-Bikes, SmartLocker) und Bahnhöfe als Anziehungspunkte (Erhöhung der Aufenthaltsqualität, Entwicklung neuer Nutzungskonzepte wie zum Beispiel Coworking-Spaces). Übergreifend wird als Grundlage für ein optimales Angebot eine Datenplattform für die Vernetzung der Angebote entwickelt.

0
intelligente Schließfächer an bis zu 50 Bahnhöfen im HVV-Netz in Hamburg geplant

3
Bahnhöfe in Hamburg werden zuerst pilotiert

100
On-Demand-Shuttles in Hamburg im Jahr 2018

50
intelligente Schließfächer an bis zu 50 Bahnhöfen im HVV-Netz in Hamburg geplant

1
Mikrodepot bereits im Betrieb

Partnerschaftliches Zusammenarbeiten mit Städten
Die Angebote werden mit den Städten gemeinsam entwickelt. Wir unterstützen die Freie und Hansestadt Hamburg erfolgreich bei der Vorbereitung auf den Weltkongress für intelligente Transportsysteme (ITS) 2021. Hierzu wurde im Juli 2017 ein gemeinsames Memorandum of Understanding von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz, dem DB-Vorstandsvorsitzenden Dr. Richard Lutz und DB Infrastruktur-Vorstand Ronald Pofalla gezeichnet. Hamburg ist damit Pilotstadt für unsere Smart-Cities-Aktivitäten.

Wachsende Mobilität und Logistik auf der Straße sind bislang Ursache des Problems. Mit unserem Smart-Cities-Ansatz machen wir sie zur Lösung. Ziel ist es, die Lebensqualität von Stadtbewohnern durch komfortable, bezahlbare und umweltfreundliche Angebote zu erhöhen.

Dr. Meike Niedbal
Leitung Smart Cities

Icon Daten
Icon Städte
Icon Mobilität
Icon Bahnhöfe
Icon Logistik

Daten
Smart-City-Plattform
Intelligente Vernetzung von Angeboten zur Schaffung von Mehrwertdiensten

Städte
Gesamthafter Auftritt gegenüber Städten zur gemeinsamen Gestaltung der Herausforderungen

Mobilität
Smarte Fahrradverleihsysteme
On-Demand-Mobilität

Bahnhöfe
Steigerung der Aufenthaltsqualität
Coworking

Logistik
SmartLocker
Cargo-Bikes

Wie gestalten wir individuelle und vernetzte Moilitätslösungen?

Moderne, flexible und individuelle Mobilitätslösungen
Mobilität für alle flexibel zugänglich machen – überall, zu jeder Zeit, egal ob in Metropolen oder auf dem Land, und zwar ohne eigenes Auto –, das ist das Ziel von ioki. Die Marke bündelt On-Demand-Services, Mobility Analytics und autonomes Fahren unter einem Dach. ioki bietet aufeinander abgestimmte Systembausteine an – von Plattform und App über fahrerbasierte und autonome Fahrzeugkonzepte bis hin zu Verkehrsraumanalysen, die jeweils flexibel und individuell zusammengestellt werden können.

On-Demand-GefährtSmartphone

ÖPNV nicht ersetzen, sondern erweitern
ioki will die Straße stärker mit der Schiene vernetzen und den Verkehr auf der Straße nachhaltiger und effizienter gestalten. Der Markt für individuelle öffentliche Mobilität wird so erweitert und es werden bedarfsgerechte Mobilitätsangebote für Kunden entwickelt, die sinnvoll in den ÖPNV integriert sind.

Icon On-Demand-Services
Icon Mobility Analytics
Icon Autonomes Fahren
Smartphone

On-Demand-Services
Der Anspruch von ioki: clever vernetzte und integrierte On-Demand-Mobilitätslösungen. Strecken und Fahrzeuge sollen optimal ausgelastet und somit ein geteiltes, aber dennoch individuelles Fahrerlebnis ermöglicht werden.

Stadt

Mobility Analytics
Verkehrsströme werden in Echtzeit verstanden und so können durch Mobility Analytics Mobilitätsentwicklungen frühzeitig erkannt werden. Big-Data-Anaylsetools helfen dabei, ökonomisch und ökologisch sinnvolle Einsatzgebiete zu identifizieren.

ioki-Bus

Autonomes Fahren
Dabei wird noch weiter gedacht: Autonomes Fahren ist die Zukunft, deshalb arbeitet ioki bereits heute daran, On-Demand-Verkehre mit autonomen Fahrzeugen zu realisieren.

Digitalisierung nutzbar machen
Die On-Demand-Mobilitätsangebote zeichnen sich durch ihre digitale Buchbarkeit aus: ioki hat eine IT-Plattform entwickelt, die Fahrtwünsche aufnimmt, intelligent verarbeitet und weitergibt. Das Geheimnis liegt im Algorithmus, der ein intelligentes Pooling und Routing ermöglicht.

Autonomer Bus
Rund
0
Personen wurden bereits mit unserem ersten autonomen Busverkehr in Bad Birnbach befördert.

Die Digitalisierung ermöglicht neue Mobilitätsformen, die wir intelligent nutzen wollen: Unsere Vision ist es, On-Demand-Mobilität in Kombination mit autonomem Fahren und Elektromobilität in den öffentlichen Verkehr zu bringen – wir arbeiten täglich daran, individuelle Mobilität zu ermöglichen.

Michael Barillère-Scholz
Leiter ioki

Neue Angebote entwickeln und erproben
Schon jetzt entwickelt und erprobt ioki neue Angebote auf der Straße – so etwa den ersten autonomen Busverkehr in Bad Birnbach oder On-Demand-Verkehre in Frankfurt am Main und in der Stadt Wittlich in Rheinland-Pfalz. In Frankfurt ist derzeit bereits mehr als die Hälfte der Flotte elektrifiziert, Zahl steigend. Ziel ist es, Elektrofahrzeuge in Zukunft sogar flächendeckend einzusetzen, um Verkehr und Umwelt zu entlasten. Insgesamt wurden schon mehr als 6.000 DB-Mitarbeiter in Frankfurt befördert und mehr als 5.000 Fahrten in Bad Birnbach durchgeführt.

Wie nutzen wir vernetztes und autonomes Fahren in Zukunft für den Transport?

Autonomes und vernetztes Fahren wird den Straßengüterverkehr grundlegend verändern
Das Programm bewertet Auswirkungen des (teil-) automatisierten Fahrens für die Wertschöpfung in der Logistik und treibt relevante Aspekte voran.

1. Bei der Kolonnenfahrt sind zwei MAN-Lkw digital gekoppelt und bilden gemeinsam ein sogenanntes Platoon. Alle Steuerungssignale werden direkt vom Führungs-Lkw in das Folgefahrzeug übertragen. Das hintere Fahrzeug reagiert dabei direkt und simultan ohne aktives Eingreifen des Fahrers.

2. Der Abstand zwischen beiden Fahrzeugen variiert im Laufe der Pilotfahrten. Bei besonderen Verkehrssituationen löst sich das Platoon auf und der Abstand vergrößert sich. Gleichzeitig übernimmt der Fahrer im hinteren Lkw sein Fahrzeug wieder vollständig.

Platooning geht in den Praxistest
DB Schenker führt gemeinsam mit seinen Projektpartnern MAN Truck&Bus und der Hochschule Fresenius ein Pilotprojekt durch, bei dem Platooning erstmalig eingebettet in den Praxisbetrieb getestet wird. Mit Blick auf unterschiedliche Dimensionen werden hieraus Schlussfolgerungen und Gestaltungshinweise für die flächendeckende Anwendung auf Fernstraßen zu ziehen sein und die Einsatzbedingungen umrissen werden. Darüber hinaus sind im nächsten Schritt vorbereitende Aktivitäten für die Pilotierung autonomer Lkw-Fahrten auf Terminalgelände vorgesehen.

%
Durch die Reduktion des Luftwiderstands und das konstante Fahrtempo sinkt der Treibstoffverbrauch um bis zu 10%.

DB Schenker leistet mit seinen Projektpartnern Pionierarbeit. Gemeinsam bringen wir die Platooningtechnologie für Lkw in Deutschland einen Schritt näher an den Markt. Das Projekt zeigt unseren Anspruch und Ehrgeiz, in der Transport- und Logistikbranche Anbieter innovativer Lösungen im Sinne unserer Kunden zu sein.

Jochen Thewes
CEO von DB Schenker

Hallo,

ich bin Ihr interaktiver Assistent. Darf ich Ihnen einige Inhalte vorschlagen oder möchten Sie den Integrierten Bericht 2017 selbst erkunden?

Um einen schnellen Überblick über die zentralen Themen im Integrierten Bericht 2017 zu bekommen, möchte ich Ihnen empfehlen, sich unsere 6 Fokus-Themen anzusehen.