Integrierter Bericht 2017 – Auf in eine neue Zeit!

Besondere Ereignisse

Scope: Katastrophen- und Havariefälle, Sabotage, Erpressung, globalpolitische Ereignisse

Unsere Aktivitäten basieren auf einem technologisch komplexen, vernetzten Produk­tions­system. Dem Risiko von Be­­triebsstörungen begegnen wir generell mit systematischer Wartung und dem Einsatz qua­lifizierter Mitarbeiter sowie mit kontinuierlicher Qua­li­­täts­­sicherung und Ver­besserung unserer Prozesse. Der Natur des Eisenbahn­geschäfts als offenem System entsprechend, können be­stimmte Faktoren (wie Natur­ereignisse, Unfälle, Anschläge oder Dieb­­stähle), die sich potenziell negativ auf den Be­­triebs­­­ablauf auswirken, von uns nur bedingt be­­ein­flusst werden. Hier gilt unser Bemühen der Minimierung möglicher Auswirkungen. Allerdings können hieraus auch Kos­­ten­­­risiken aus Gegenmaßnahmen resultieren.

Schäden an unserer Infrastruktur durch Extremwetter­ereignisse führen unter anderem zu Erlöseinbußen, Pönale­­zahlungen und zu einem erhöhten Mittelbedarf für präventive Maß­­­nahmen. Zur Auslegung der Produktionsmittel auf Extremwetter­ereignisse und zur Vermeidung einer eingeschränkten Betriebsqualität infolge von Wetterschäden arbeitet der DB-Konzern gemeinsam mit nationalen und internationalen Experten an der Anpassung externer technischer Regelwerke an veränderte klimatische Bedingungen. Darüber hinaus wird das Störungsmanagement überarbeitet, um Folgewirkungen zu minimieren.

Zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit unter anderem in den Personenbahnhöfen, zum Beispiel durch höhere Anforderungen an Qualität und Quan­­tität der Videoüberwachung, können zu zusätzlichen Kosten­­belastungen führen.

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