Integrierter Bericht 2017 – Auf in eine neue Zeit!

Regulierung

Scope: hoheitliche Eingriffe oder Änderungen der ordnungspolitischen Rahmenbedingungen der Schienen­infrastruktur (Zu­gang, Preisbildung sowie Entflechtungsvorgaben)

Regulierung zum Nachteil der Schiene zum Beispiel durch gesetzlich beschlossene Mehrbelastungen gefährdet die intermodale Wettbewerbsfähigkeit. Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen auf natio­naler oder europäischer Ebene können Risiken für unser Ge­­schäft zur Folge haben. Aus dem allgemeinen Re­­gu­lie­rungs­­risiko können sich daher spürbare Umsatz- und Ergebnisaus­wirkungen ergeben.

Gegenstand der Re­gulie­rung sind unter anderem die einzelnen Kom­po­nenten der von unseren EIU ver­­wende­­ten Preissysteme und Nutzungsbedingungen. Hier bestehen Risiken der Be­­an­­stan­­­dung und des Eingriffs. Maßnahmen, die die Er­zielung einer angemessenen Rendite in unseren Infrastruktur­­geschäfts­­feldern gefährden oder sogar verhindern (zum Beispiel durch einen Eingriff in die Preissysteme), er­­schwe­­­­ren eine unternehmerische Steue­­rung dieser Aktivitä­ten und kön­­nen damit Finanzierungsbei­­träge aus DB-Mitteln für Infrastruktur­­­­investi­tionen gefährden.

Politische Risiken betreffen insbesondere die Verschär­­fung geltender Normen und Vorschriften des Eisenbahn­wesens. Auch die Struktur des DB-Konzerns ist potenziell regu­latorischen Risiken ausgesetzt.

Hinsichtlich Risiken aus veränderten recht­lichen Rah­men­­­bedingungen auf nationaler wie internationaler Ebene bringen wir unsere Position in die vorausgehenden Be­­ratungen und Diskussionen aktiv ein.