Integrierter Bericht 2017 – Auf in eine neue Zeit!

Ergebnisabführungs- und Beherrschungsverträge

Gewinnabführungen und Verlustausgleiche sind keine Leistungs­beziehungen. Vielmehr wird durch den Ergebnis­abführungs­vertrag (EAV) die Frage der Höhe der Gewinnausschüttung beziehungsweise eines erforderlichen Verlustausgleichs nicht jedes Jahr neu gestellt, sondern erfolgt automatisch. Der Zahlungsfluss begründet sich im Recht des Gesellschafters auf die Gewinne oder in seiner Verpflich­tung zum Ausgleich von Verlusten. Dessen ungeachtet sorgt der DB-Konzern dafür, dass Konzerngesellschaften über eine angemessene Eigenkapital­­­ausstattung verfügen – trotz der übernomme­­nen Verpflichtung, mögliche Verluste einzelner Konzern­gesellschaften auszugleichen.

Kapi­tal­­­­geber sind nur bereit, Kapital zur Verfügung zu stellen, wenn Amortisation und Verzinsung gewährleistet sind. Eine rein schuldenbasierte Finanzierung ist nicht markt­­­­­­fähig, da mit zu hohen Risiken verbunden. Ge­winne sind essen­­ziell, um die Investitionsfähigkeit des DB-Konzerns zu erhalten. Die erwirtschafteten Gewinne werden entweder thesauriert oder an den Alleingesellschafter Bund ausgeschüttet. Der im Unternehmen verbleibende (the­saurierte) Anteil des Ge­­winns erhöht die Investitions- und Verschuldungs­­kapazität. 

Finanzflüsse zwischen
DBAG und DB-Infrastruktur­­gesellschaften 
in Mio.

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

Insge-
samt

AUS EAV

DB Netz AG

+790

+181

+548

+324

+183

+260

+212

146

338

768

+44

307

197

66

217

81

280

390

248

DB Station&Service AG

+70

0

+251

37

55

69

52

90

190

150

141

155

160

169

188

203

176

186

1.700

DB Energie GmbH

34

2

29

43

47

44

111

106

18

91

38

+38

62

+37

39

51

35

59

734

Aus Kapitalerhöhun­­gen durch die DB AG

DB Netz AG

+600

+620

+5

+1.000

+2.125

DB Station&Service AG

+286

+28

+111

+14

+439

(+) Zufluss an Tochtergesellschaft
(–) Abfluss an DB AG