Integrierter Bericht 2017 – Auf in eine neue Zeit!

Flüssige Mittel deutlich gesunken

Kurzfassung Kapitalfluss­rechnung
in Mio. €

2017


2016

Verände­rung

absolut

%

Mittelfluss aus gewöhnlicher
Geschäftstätigkeit

2.329

3.648

– 1.319

– 36,2

Mittelfluss aus Investitionstätigkeit

– 3.569

– 2.665

– 904

+ 33,9

Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit

239

– 1.029

+ 1.268

Veränderung des Finanzmittelbestands

– 1.001

– 46

– 955

Flüssige Mittel per 31.12.

3.397

4.450

– 1.053

– 23,7

  • Maßgeblich für den deutlichen Rückgang des Mittel­flusses aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit waren negative Working-Capital-Effekte (im Wesentlichen leistungs- und stichtagsbedingt höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen). Zudem wirkte sich ein negativer Einmaleffekt im Zusammenhang mit dem Entsorgungsfondsgesetz aus (rund 400 Mio.). Die positive Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern und Abschreibungen (+79 Mio.) wirkte leicht kompensierend.
  • Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit stieg deutlich an. Dies resultierte im Wesentlichen aus höheren Auszahlungen für Netto-Investitionen (+875 Mio.), unter anderem im Zusammenhang mit der Abnahme von ICE-4-Zügen. Darüber hinaus stieg der Mittelabfluss für den Erwerb von Anteilen an Unternehmen, die at Cost in den Konzernabschluss einbezogen werden (+28 Mio.), im Wesentlichen infolge der Beteiligung an uShip bei DB Schenker.
  • Der Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit stieg deutlich. Die Entwicklung wurde im Wesentlichen getrieben durch die durchgeführten Kapitalmaßnahmendes Bundes (Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung: +1.000 Mio., niedrigere Dividendenzahlung: 250 Mio.).
    Gleichzeitig gingen die Mittelabflüsse aus der Tilgung von Finanzkrediten (–211 Mio. €) sowie für die Rück­zahlungen von Finanzierungsleasingverbindlichkeiten (–148 Mio. €) zurück.
    Gegenläufig wirkte ein insgesamt geringerer Mittelzufluss aus der Begebung und Tilgung von Anleihen (+356 Mio. €).
  • Per 31. Dezember 2017 verfügte der DB-Konzern planmäßig über einen im Vergleich zum Vorjahresende deutlich geringeren Bestand an flüssigen Mitteln.