Integrierter Bericht 2017 – Auf in eine neue Zeit!

Starke globale Nachfrage fördert den Welthandel

Entwicklung wesentlicher makroökonomischer
Größen im Vorjahresvergleich
in %

2017

2016

2015

Welthandel (real)

Warenhandel

+5,9

+2,2

+1,7

BIP

Welt 

+3,0

+2,4

+2,8

USA

+2,3

+1,5

+2,9

China

+6,9

+6,7

+6,9

Japan

+1,8

+0,9

+1,4

Europa

+2,7

+2,0

+2,4

Euro-Raum

+2,5

+1,8

+2,0

Deutschland

+2,5

+1,9

+1,5

Die preis- und kalenderbereinigten Daten für die Jahre 2015 bis 2017 entsprechen den per Februar 2018 verfügbaren Erkenntnissen und Einschätzungen.
Quelle: Oxford Economics

Das Weltwirtschaftswachstum beschleunigte sich 2017 merklich. Nahezu alle großen Volkswirtschaften trugen dazu bei, mit Ausnahme von Großbritannien. Einer der wesentlichen Gründe war der verbesserte Welthandel, der sich insbesondere in China, aber auch in Deutschland, in einem höheren Außenbeitrag niederschlug. Die Euro-Zone profitierte von dem stärksten Wirtschaftsaufschwung in den vergangenen zehn Jahren. Auch aufgrund des Anstiegs der Energiepreise war zwar in vielen Ländern die Inflation höher als in den Vorjahren und dämpfte das Wachstum der Realeinkommen. Jedoch hielten vielerorts positive Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt die Wachstumsrate des privaten Konsums auf einem stabilen Niveau. In Europa verringerten europafreundliche Wahlergebnisse die Unsicherheit und trugen so in der zweiten Hälfte des Jahres zum Wachs­­­­tum der Investitionen bei.